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DETAILS:
Ende, Michael
Der Lindwurm und der Schmetterling
Stuttgart (Thienemann); 2006
ISBN: 3-522-434-95-1

Inhalt: Der Drache soll ein Lindwurm sein? Das findet er einfach schrecklich! Der Kohlweißling soll ein Schmetterling sein? Das findet er einfach unerträglich! Doch zum Glück gibt es eine verblüffend einfache Lösung, die den Lindwurm und den Schmetterling wieder glücklich werden lässt. Ein hintergründiger Text von Michael Ende mit ausdrucksstarken Bildern von Manfred Schlüter.

Autorenportrait: Michael Andreas Helmuth Ende (* 12. November 1929 in Garmisch; † 28. August 1995 in Filderstadt-Bonlanden) war ein deutscher Schriftsteller.

Ende war der Sohn des surrealistischen Malers Edgar Ende und dessen Ehefrau Luise Bartholomä. Die ersten Jahre seines Lebens lebte Ende in Pasing und im Münchener Stadtteil Schwabing. Ab 1940 besuchte Ende das Maximiliansgymnasium in München. Drei Jahre später wurde diese Schule evakuiert und Ende kam mit dem Programm der Kinderlandverschickung in seinen Geburtsort zurück.

Als er wenige Wochen vor Kriegsende zur „Heimatverteidigung“ herangezogen werden sollte, desertierte Ende und schloss sich der Organisation Freiheitsaktion Bayern an. Erst 1948 konnte Ende seine Schulzeit an der Waldorfschule in Stuttgart erfolgreich absolvieren. Sofort im Anschluss daran besuchte er bis 1950 die Falckenberg-Schule. Nach erfolgreichem Abschluss agierte Ende bis 1953 an verschiedenen Theatern, u.a. mehrere Monate am Landestheater in Schleswig-Holstein.

Während dieser Zeit verfasste Ende für verschiedene politische Kabaretts die Texte. Zwischen 1954 und 1962 war er auch als Filmkritiker für den Bayerischen Rundfunk tätig. Mit eigenen, meist dramatischen, Theaterstücken war Ende jedoch erfolglos. Nachdem zwölf Verlage sein Manuskript „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ abgelehnt hatten, erschien dieses Kinderbuch 1960 im Thienemann Verlag und ist seitdem ein großer Erfolg.

Da verschiedene Kritiker Ende, gerade seines Jim Knopfs wegen, „Weltflucht“ vorwarfen und ihn als „Schreiberling für Kinder“ abtaten, ging er 1970 zusammen mit seiner ersten Frau Ingeborg Hoffmann, die er 1964 geheiratet hatte, nach Italien und ließ sich südlich von Rom, in der „Villa Liocorno“ (Einhorn), nieder. Dort entstand 1973 sein märchenhafter Roman Momo. In enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten Mark Lothar entstand anschließend das Libretto zur Oper Momo und die Zeitdiebe. Die Uraufführung fand 1978 am Landestheater Coburg statt. 1985 war Ende auch einer der Autoren des Drehbuchs, nach dem Johannes Schaaf seinen Film Momo drehte. In diesem Film spielte Ende auch eine kleine Nebenrolle. (...) 1995 ist Michael Ende im Alter von 65 Jahren in Filderstadt-Bonlanden bei Stuttgart gestorben. Seine letzte Ruhestätte hat er auf dem Waldfriedhof (alter Teil) in München (Grab Nr. 212-W-3) gefunden, die von einem überdimensionalen Buch in Bronze gekennzeichnet wird, aus dem Märchenfiguren seiner Werke reliefartig hervortreten. Ebenfalls als Bücher gestaltet sind zwei Sitzhocker davor und ein kleiner Tempel. Das Grabmal hat Ludwig Valentin Angerer geschaffen.
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  • Altersempfehlung: ab 5 Jahren
  • Sachgruppe: Tiere, Natur
  • Schlagworte: Lustiges; Tiere; Freundschaft; Bilderbuch
  • erfasst: 10.09.2006 (InvNr: 561)
  • Medientyp: Buch
  • Signatur: Ti 75